Jubiläum: 10 Jahre Cohn-Scheune

Am Samstag, 19. September 2020, feiert der Förderverein Cohn-Scheune e.V. das zehnjährige Jubiläum der Cohn-Scheune Jüdisches Museum und Kulturwerkstatt. Dank der Unterstützung durch die Stadtkirchengemeinde findet die Veranstaltung von 12.00 bis 14.00 Uhr bei hoffentlich gutem Wetter auf der Kirchwiese, bei Regen in der Stadtkirche statt.

Es wird neben Grußworten einen kleinen Rückblick zur Entstehungsgeschichte und Entwicklung der Cohn-Scheune geben. Dann folgt ein Vortrag von Frau Dr. Andrea Hammel, Aberystwyth University, Wales, zum Thema „Die Kindertransporte 1938/39 in das Vereinigte Königreich aus deutscher und britischer Sicht“ mit Bezug auf die Litfaßsäulen-Ausstellung „Am Ende des Tunnels“, die zurzeit auf der Kirchwiese präsentiert wird.

Musikalisch wird die Veranstaltung vom Ensemble goraSon mit Stücken aus seinem Klezmer-Repertoire begleitet.

Wegen der Pandemie besteht die Pflicht zur Dokumentation. Deshalb bittet der Förderverein zum einen um die Anmeldung bis zum 15. September 2020 an die Email-Adresse info@cohn-scheune.de  mit den folgenden Daten: Name, Vorname, Straße, Hausnummer, PLZ, Ort, Telefonnummer. Zum anderen bittet er, an den Mund-Nasen-Schutz und das Einhalten der Hygiene- und Abstandsregeln zu denken, und um das rechtzeitige Eintreffen, damit die Veranstaltung um 12.00 Uhr beginnen kann.

Der Eintritt ist frei – Spenden sind sehr erwünscht!

Der Förderverein Cohn-Scheune e.V.

Am Sonntagmorgen – Radiosendung aus Rotenburg am 16. August im Deutschlandfunk

Am kommenden Sonntag um 8.35 Uhr bringt der Deutschlandfunk einen Beitrag aus Rotenburg. Zum Israel-Sonntag im evangelischen Kirchenjahr wurde die Sendung von Klaus Priesmeier erarbeitet. Eine tragende Rolle dabei kommt der Cohn-Scheune zu. Am Israelsonntag geht es nicht um den Staat Israel. Thema ist das Verhältnis von Christen und Juden.  Dies wird in Rotenburg vor allem auch durch die Arbeit der Cohn-Scheune repräsentiert.  Die Vorsitzende des Trägervereins Cohn-Scheune, Prof. Dr. Inge Hansen-Schaberg, wird in der Sendung mit Interview-Beiträgen zu hören sein. Audio und Text sind auch im Netz über rundfunk evangelisch, Deutschandfunk, Am Sonntagmorgen, abrufbar. Thema: Mit Juden leben.

Text: Klaus Priesmeier

Hier geht es zur Sendung.

Online-Begegnungsprogramm „Geschichte beginnt in der Familie – Dialog der Generationen“

Wir haben einen sehr interessanten Hinweis von der Gedenkstätte Bergen-Belsen bekommen, den wir Ihnen nicht vorenthalten möchten:

Vom 28. September bis 11. Dezember 2020 führt die Gedenkstätter mit der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Oświęcim (Auschwitz) und der ukrainischen Stiftung Foundations for Freedom das Online-Begegnungsprogramm für Studierende „Die Geschichte beginnt in der Familie – Dialog der Generationen“ durch.

Das Programm richtet sich an Studierende aus Polen, Deutschland und der Ukraine, die sich mit dem Thema Familiengeschichte beschäftigen wollen.

Interessierte finden alle wichtigen Informationen auf der Website der Gedenkstätte Bergen-Belsen. Außerdem wird dort der Projekt-Flyer zum Download bereitgestellt.