Nächstens in der Cohn-Scheune

•  Gute Nachrichten !! DIE COHN-SCHEUNE ÖFFNET WIEDER AM SONNTAG, DEN 7. JUNI. 

• bis 30.09.2020: Die Open-Air-Ausstellung „Am Ende des Tunnels“ auf der Grünfläche neben der Stadtkirche ist frei zugänglich.

• seit dem 23.02.2020: Das Exil der Töchter und ihre Rückkehr – Erweiterung der Ausstellung in der Cohn-Scheune (z. Z. wegen der Pandemie noch kein Zutritt)

• Sonderausstellung mit dem nachgebauten Gebetssaal aus Zeven (1937) im Obergeschoss (z. Z. wegen der Pandemie noch kein Zutritt)

Wiedereröffnung der Cohn-Scheune am 7. Juni

Museen dürfen nun wieder Besucher empfangen, wenn auch mit den geforderten Abstands- und Hygieneregeln. Der Museumsverband Niedersachen und Bremen e,V.  hat dazu Regeln gemäß der staatlichen Verordnung veröffentlicht, nach denen die Cohn-Scheune ab Sonntag, den 7. Juni 2020, von 14.30 Uhr bis 17.00 Uhr für eine eingeschränkte Besucherzahl (maximal zwei Besucher pro Ausstellungsraum und Durchgang) geöffnet wird. Um eine eventuelle Wartezeit zu überbrücken, bietet sich an,  unserer Open-Air-Ausstellung „Am Ende des Tunnels“ gegenüber an der Stadtkirche zu besichtigen. Die Öffnung am Mittwoch Nachmittag entfällt vorläufig.

[Fotos: © Bodo Lemme; Inge Hansen-Schaberg]

In der Rotenburger Kreiszeitung erschien am 15.5.2020 dazu dieser Artikel von Herrn Guido Menker.

Open-Air-Ausstellung

Dauerausstellung „Am Ende des Tunnels“ vom 1.April bis 30. September 2020 auf der Grünfläche neben der Stadtkirche Rotenburg.

Ungefähr 10.000 minderjährige, in der NS-Zeit Verfolgte fanden zwischen Dezember 1938 und September 1939 in England, Schottland, Wales und Nordirland Zuflucht. Sie mussten ohne ihre Familien fliehen, und die meisten verloren viele Familienmitglieder im Holocaust. Die britische Regierung hatte nur Minderjährigen die Einreise erlaubt. Die Kosten und die Organisation der Kindertransporte wurden weitgehend von Freiwilligen und Wohlfahrtsverbänden übernommen.

80 Jahre, nachdem der letzte Kindertransport den Berliner Bahnhof Charlottenburg verlassen hat, erinnert im Herbst 2019 eine Open-Air-Ausstellung an diese Transporte. Die vor dem Bahnhof aufgestellten Litfaßsäulen vermitteln mit Texten und Fotos die Geschichte der Kindertransporte. Das britisch-deutsche Projekt steht unter der Schirmherrschaft des britischen Botschafters Sir Sebastian Wood.

Der Förderverein Cohn-Scheune e.V. hat diese Ausstellung „Am Ende des Tunnels“ auf drei Litfaßsäulen von der Kommunalen Galerie Berlin ausgeliehen. Sie wird in Rotenburg anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Cohn-Scheune vm 3. April bis zum 30. September 2020 präsentiert.

Ermöglicht wurde die Rotenburger Ausstellung durch die finanzielle Förderung der Ippen Stiftung und dem Förderverein des Lions Clubs Rotenburg L.E.A.. Wir danken dem Kirchenvorstand der Stadtkirchengemeinde sowie dem Bürgermeister der Stadt Rotenburg, Hern Andreas Weber, und dem Bauhof, der die Aufstellung der Litfaßsäulen besorgt hat.   [Fotos von der Ausstellung am Bahnhof Berlin-Charlottenburg © Inge Hansen-Schaberg]