Cohn-Scheune – Jüdisches Museum und Kulturwerkstatt

Die Cohn-Scheune ist das letzte existierende „Originalgebäude“ des  Anwesens der jüdischen Familie Cohn, das in der  Großen Straße 32 lag. Im 19. Jahrhundert gehörten Fachwerkscheunen zum typischen Bestand der innerstädtischen Wohnhäuser. Die cohnsche Scheune wurde 1834 errichtet und danach mehrfach umgebaut und erweitert. Aus einem Stall- und Scheunengebäude wurde im Laufe der Zeit eine Schneiderwerkstatt, hinzu kamen Lagerräume und nach dem Zweiten Weltkrieg auch eine Wohnung im Obergeschoss.

Der Abbau der cohnschen Scheune erfolgte im Frühjahr 2005. Das wieder aufgebaute Gebäude wurde am 19. September 2010 in der Version von vor dem Zweiten Weltkrieg und mit den alten Materialien am neuen Standort als Cohn-Scheune eingeweiht, nur etwa 100 Meter vom ursprünglichen Grundstück entfernt.

In der Cohn-Scheune mit ihrem Jüdischen Museum [Museum] werden heute die Geschichte der Familie Cohn [Familie Cohn] und das Leben jüdischer Familien in und um Rotenburg präsentiert. Außerdem finden regelmäßig Veranstaltungen und Sonderausstellungen statt. [Aktuelles]