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Ausstellung – Schützende Inseln

Sonntag, 05. November 2017 – 15 Uhr: Eröffnung der Ausstellung

„Schützende Inseln – Lehrgüter für die Auswanderung jüdischer Jugendlicher im Nationalsozialismus“

Nach der Machtübernahme 1933 schufen die Organisationen der jüdischen Selbsthilfe das sogenannte Hachschara-Werk (Hachschara hebr. für Tauglichmachung), über das junge Menschen  eine handwerkliche-, landwirtschaftliche-, gärtnerische- und/oder hauswirtschaftliche Ausbildung zur Vorbereitung auf die Auswanderung, vornehmlich nach Palästina (später Israel) und das Leben und Arbeit in einem Kibbuz erhielten. In einem Seminar-Projekt, das am Institut für Erziehungswissenschaft der TU-Braunschweig unter Leitung von Frau Prof. Dr. Ulrike Pilarczyk stattfand, haben sich heutige Studierende mit der Situation der damals Jugendlichen in den Hachschara-Lehrgütern und ihrer Emigration auseinandergesetzt. Im Ergebnis entstand eine Ausstellung, die am 5. November in der Cohn-Scheune in Rotenburg/Wümme eröffnet wird. Auf fünfzehn Tableaus sind private Fotografien und Texte jüdischer Jugendlicher mit  Bildern und Stimmen aus zeitgenössischen jüdischen  Publikationen zu faszinierenden Bildern dieser Zeit verwoben.  (Ulrike Pilarczyk)

Die Ausstellung wird bis zum Ende Januar 2018 an den üblichen Öffnungszeiten des     Museums (Mittwoch und Sonntag von 14:30-17:00 Uhr) zu sehen sein. Der Eintritt beträgt 2 €, Sonderführungen können vereinbart werden. 

Foto 1: Auszubildende auf Gut Winkel / Brandenburg; ca. 1936;© unbekannt; Privatbesitz Michaeli, Hazorea, Israel)  – Foto 2: Jugendliche Emigrantinnen im Kibbuz Givat Brenner; Mitte der 30er Jahre;©Hanan Bahir/Archiv Givat Brenner, Israel)

Kreiszeitung Rotenburg: https://www.kreiszeitung.de/lokales/rotenburg/rotenburg-ort120515/eine-weltpremiere-9140412.html 

Rotenburger Rundschau: https://www.rotenburger-rundschau.de/lokales/rotenburg-wuemme/ausstellung-mit-briefen-und-fotos-in-der-cohn-scheune-von-karen-bennecke-120694.html