Nächstens in der Cohn-Scheune

•⇒ ACHTUNG! WEGEN DER CORONA-PANDEMIE WIRD DIE COHN-SCHEUNE AB SOFORT BIS EINSCHLIESSLICH OSTERN GESCHLOSSEN. Alle Veranstaltungen im Gebäude fallen aus, nur die Open-Air-Ausstellung wird draußen aufgebaut und eröffnet.

• 03.04.2020 – 15 Uhr: Eröffnung der Open-Air-Ausstellung „Am Ende des Tunnels“ (draußen ?)

• 03.04. – 30.09.2020: Open-Air-Ausstellung „Am Ende des Tunnels“auf der Grünfläche neben der Stadtkirche

• 24.03.2020 – 19 Uhr: Lesung persischer Lyrik (Cohn-Scheune) :  fällt aus !!

• 23.02.2020 – 11:30 – Das Exil der Töchter und ihre Rückkehr – Erweiterung der Ausstellung in der Cohn-Scheune

• Veranstaltungsplan Frühjahr 2020

• Sonderausstellung mit dem nachgebauten Gebetssaal aus Zeven (1937) im Obergeschoss

„Tayvl mayner“ – JiddischesTheater

Mi 26.02.2020 – 19 Uhr:  „Tayvl mayner“ – Theater mit Puppen, Schatten und Live-Musik im Kantor-Helmke-Haus (in Kooperation mit der VHS)

Auf den Spuren jüdischer Sagen begeben sich 2 Spielerinnen in eine Welt aus Schatten, Teufeln und jiddischer Musik. Warum hat Lillith, die erste Frau auf Erden, Adam verlassen? Wie hat der Fuchs den Teufel und den Levjathan, König aller Meere, überlistet? Und wie ging genau diese Geschichte, die mit Eva und der Schlange? Auf einer Gratwanderung zwischen kindlich-naiver Weltauffassung und existentiell-metaphysischen Fragen werden diese alten Sagen erzählt, gespielt, verwoben und assoziativ neu zusammengesetzt.

Spiel: Elena Schmidt-Arras, Karin Schmitt ; Ausstattung: Christof von Büren, Karin Schmitt ; Jiddische Musik: Martin Quetsche; Künstlerische Mitarbeit: Uta Gebert, Inga Schmidt (Foto© vhs)

Eintritt/Vorverkauf: EURO 10; VHS/Infobüro der Stadt

Die Erweiterung der Ausstellung um das Exil

Das Exil der Töchter Erna und Hildegard Cohn und die Rückkehr von Hildegard nach Deutschland nach dem Ende des 2. Weltkrieges nach Deutschland sind die Themen der Erweiterung der Dauerausstellung im Jüdischen Museum der Cohn-Scheune Rotenburg.

Am Sonntag, den 23. Februar 2020, wird um 11.30 Uhr die erweiterte Ausstellung eröffnet. Neue Informationen über das Leben der beiden Cohn-Töchter seit ihrer Flucht vor dem NS-Regime in den Jahren 1938/39, ermöglichten diese Erweiterung der  bestehenden Ausstellung. Anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Jüdischen Museums Cohn-Scheune Rotenburg ist diese lang geplante und mühsam recherchierte Ergänzung ein wichtiger Baustein in Geschichte des jüdischen Lebens in der Stadt Rotenburg und darüber hinaus. Im Laufe dieses Jubiläumsjahres werden weitere Themen präsentiert werden. (Fotos: 1. Erna, 2. Hildegard; ©Hildegard Jacobsohn)

Ab 14:30 Uhr bietet die Vorsitzende des Fördervereins Cohn-Scheune e.V., Frau Prof. Dr. Inge Hansen-Schaberg, Führungen durch die erweiterte Ausstellung an.

Ermöglicht wurde die Ausstellung durch die finanzielle Unterstützung der Sparkassenstiftung Rotenburg-Bremervörde. 

 

In der Rotenburger Kreiszeitung erschien der folgende Bericht.